Leistungen

Mein Leistungsspektrum im Bereich der Compliance Beratung finden Sie auf der Plattform

Chefvisite Compliance .

Ziel des Compliance Systems ist die Sicherstellung der Regelkonformität in allen Geschäftsbereichen. Vor allem in den Hochrisikobereichen, wie zum Beispiel der Abrechnung oder der Arzneimittelversorgung ist eine enge Verzahnung mit den internen Überwachungssystemen notwendig.Nehmen Sie das Schicksal Ihres Unternehmens in die Hand.

Gestalten Sie Ihr Unternehmen transparent und sorgen Sie dafür, dass Gesetze und Vorschriften innerhalb des Unternehmens eingehalten werden.

Formulieren Sie in Ihrem Unternehmen ethische Ziele und leben Sie diese gemeinsam mit der gesamten Führungsebene vor, dann fühlen sich Ihre Mitarbeiter gut aufgehoben und Ihre Patienten werden von der positiven Atmosphäre profitieren.

Ich helfe Ihnen, in Ihrem Unternehmen ein nachhaltig wirksames System zu implementieren, das diesen Anforderungen entspricht. Meine langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin im Medizinrecht hat gezeigt, dass Prävention zur Einhaltung von rechtlichen Vorgaben langfristig eher zum Unternehmenserfolg beiträgt als die manchmal unkalkulierbare, langwierige und kostenintensive Reaktion im Falle einer Gesetzesverletzung.

Die Einführung eines Compliance Systems  bietet sich an für Krankenhäuser, MVZ, größere Gemeinschaftspraxen und andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen mit einer Unternehmensstruktur. Es gilt, Regelverstöße zu vermeiden, die Schadensersatzansprüche, Honorarrückforderungen, Regresse und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Compliance ist ein Aushängeschild für ein ethisch geführtes Unternehmen und gelebte Unternehmenskultur.

Bestandteile eines Compliance Management Systems:

1. Strategie

Ein uneingeschränktes Bekenntnis der Führungsebene des Unternehmens zu umfassender Compliance ist Voraussetzung für die Einführung eines Compliance Management Systems. Angepasst an das individuelle Unternehmen empfiehlt sich die Erarbeitung eines Code of Conduct. Neben rechtlichen Fragen müssen auch ethische Grundsätze Beachtung finden.

2. Risikoanalyse

Mit der Compliance Risikoanalyse werden relevante Risiken identifiziert, bewertet und systematisiert. Je höher das Risiko, desto dringender und zwingender sind Kontrollmaßnahmen. Eine Risikoanalyse ist aufgrund sich ständig ändernder Gesetze und Vorschriften ein stetiger Prozess.

3. Organisation

Das Bekenntnis zur Compliance sollte sich in einer entsprechenden Organisation widerspiegeln. Welche Organisationsform die richtige ist, hängt von der Größe und Art des Unternehmens ab.

4. Training und Kommunikation

Damit das Thema Compliance in den Köpfen aller Mitarbeiter ankommt und  gelebter Bestandteil der Unternehmenspraxis wird, ist es notwendig, adäquate Informations- und Kommunikationsmaßnahmen durchzuführen. Compliance Schulungen müssen auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sein.

5. Überwachung des Compliance Management Systems

Um Wirksamkeit und Effizienz zu gewährleisten, muss ein funktionierendes Compliance System kontinuierlich geprüft und optimiert werden. Beispielsweise bietet es sich an zu überprüfen, ob ein eingeführtes Hinweisgebersystem von den Mitarbeitern genutzt wird. Wenn ja, wie oft und zu welchen Themen? Und falls nicht, aus welchen Gründen?

6. Interne Kontrollen

Plausibilitätsprüfung KV- Wirtschaftlichkeitsprüfung Vertragsärzte- Sachlich-rechnerische Richtigstellung

Im Bereich des Medizinrechts vertrete ich Ärzte, Berufsausübungsgemeinschaften, Medizinische Versorgungszentren und andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen in Auseinandersetzungen gegen die Kassenärztlichen Vereinigungen oder Ausschüsse der Gemeinsamen Selbstverwaltung (Prüfungsstelle, Beschwerdeausschuss, Zulassungsausschuss, Berufungsausschuss) und berate Ärzte oder Ärztenetze bei der zukünftigen Gestaltung der Patientenversorgung.

Ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist die Beratung und Vertretung von Leistungserbringern in Plausibilitätsprüfungen der KVen. Dabei nimmt die Kassenärztliche Vereinigung auf Zeitprofile Bezug oder prüft die Patientenidentität in Praxisgemeinschaften. Eine Abrechnungsauffälligkeit und damit Implausibilität ist zu vermuten, wenn in versorgungsbereichsidentischen Praxen eine Identität von mehr als 20 % besteht. Bei versorgungsbereichsübergreifenden Praxen muss innerhalb der Praxisgemeinschaft eine Patientenidentität von mehr als 30 % gegeben sein, um eine Abrechnungsauffälligkeit annehmen zu können.

Verfahren zur sachlich-rechnerischen Richtigstellung nach § 106d SGB V kennt jeder Vertragsarzt. In diesem Verwaltungsverfahren wird die rechtliche Ordnungsmäßigkeit der Leistungsabrechnung geprüft. Verstöße können z. B. darin liegen

  • dass die Leistung überhaupt nicht,
  • nicht in vollem Umfang,
  • ohne die zur Leistungsabrechnung erforderliche spezielle Genehmigung oder
    unter Überschreitung des Fachgebiets erbracht worden ist.

Auch Abrechnungsausschlüsse nach dem EBM (Erweiterten Bewertungsmaßstab) werden in der Abrechnung des Arztes über die sachlich-rechnerische Richtigstellung korrigiert.

Der Focus der Wirtschaftlichkeitsprüfung liegt auf der Verordnung von Arznei- und Heilmitteln sowie dem Sprechstundenbedarf. Arten der Wirtschaftlichkeitsprüfung sind die Richtgrößenprüfung, die Zufälligkeitsprüfung, die Prüfung nach Durchnittswerten bzw. der statistische Fallkostenvergleich. Manchmal werden auch Korrelationsprüfungen durchgeführt.

Aufgrund meiner besonderen Expertise im Bereich der Wirtschaftlichkeitsprüfung der Vertragsärzte vertrete ich Leistungserbringer vor den Gremien der Gemeinsamen Selbstverwaltung nach § 106 SGB V als auch in den neuen Verfahren nach den §§ 106a bis 106c SGB V (ab 1.1.2017).

Im Bereich des Sozialrechts führe ich Mandate im Krankenversicherungs- und Pflegerecht. Auch Streitigkeiten aus den Bereichen des Schwerbehinderten- und Kinder- und Jugendhilferechts gehören zu meinem Leistungsspektrum.
Die Mediation hat sich als alternatives Streitschlichtungsverfahren bewährt. Da eine Mediation schneller und oftmals kostengünstiger durchgeführt werden kann als eine gerichtliche Auseinandersetzung, ist ein solches Verfahren vor allem für Parteien geeignet, die bereit sind, konstruktiv an der Lösung ihres Konflikts mitzuwirken. Als ausgebildete Wirtschaftsmediatorin führe ich Sie gern durch eine Mediation.